Informelles Lernen

Veröffentlicht auf von Wissenschaft - Mnemologie

oder „Nicht formales Lernen“

 

Da ich mich ja als Autodidakt bezeichne und mich an das halten möchte was in unserem Lande üblich ist sollte ich auf meine Art wie ich mir meine Bildung angeeignet habe vielleicht kurz eingehen.

Dazu möchte ich offiziell erklären das ich „Nicht Formal Gelernt“ habe und ebenso habe ich „Informelles Lernen“ angewendet. Um das anhand von Quellen erneut zu erklären, hier die

 

Definition : Informelles Lernen


Informelles Lernen bezeichnet ein Lernen in Lebenszusammenhängen, das ursprünglich vor allem als ein Lernen außerhalb des formalen Bildungswesens (z. B. Schulen) angesehen wurde. Seit den 1990er Jahren hat die Diskussion zum informellen Lernen stetig an Bedeutung gewonnen und wird aktuell in fast allen pädagogischen Bereichen thematisiert.

 

Einführung

 

Obwohl (nach Schätzungen) etwa 70 Prozent der Lernprozesse Erwachsener außerhalb von Bildungsinstitutionen stattfinden, hat das „informelle Lernen“ in Deutschland lange Zeit nicht die gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten, wie dies in vielen anderen Ländern der Fall ist. Mit der Flexibilisierung der Lebenswelten werden auch die Lernwelten flexibilisiert. Während die Entwicklung hin zur Industriegesellschaft durch die Formalisierung von Bildung gekennzeichnet ist, ist es die reflexive Moderne, die auch als zweite Moderne bezeichnet wird, in der eine Informalisierung von Bezügen deutlich wird. Dies zeigt sich auch aktuell. Neben dem Lernen in der Schule kommen nichtschulisch organisierten Lernorten, vom Sport über Musik bis hin zu Medien und Nebenjob wachsende Bedeutung zu. So wird im 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung ausdrücklich auf „informelle Bildungsprozesse“ auch in non-formalen Settings hingewiesen, wobei von fließenden Übergängen zwischen formellen und informellen Lernprozessen ausgegangen wird. Prozesse informeller Bildung finden danach an vielen Orten statt. Lernorte, -umgebungen wie auch -möglichkeiten sind etwa die Kinder- und Jugendarbeit, Vereine, Kultur und Freizeit, der Umgang mit Medien oder familiäre Aktivitäten. Auch kommerzielle Lern- und Erlebniswelten werden in die Betrachtungen aufgenommen. Das Zusammenspiel von Lernorten verschiedenster Art müsse Teil professioneller Erwägungen und Handlungsweisen werden.

 

Beispiele

 

Wer im Rahmen seines Hobbys, seines Ehrenamts oder in seinem Alltag außerhalb von Bildungsinstitutionen lernt, lernt „informell“. Zum Beispiel: Menschen gehen einem Problem nach und versuchen, es zu lösen. Dabei lernen sie teils bewusst, teils unbewusst. Es wird in den jeweils bestehenden sozialen, familiären, kommunikativen oder auch Arbeitszusammenhängen gelernt.

 

Begriff und Definition informellen Lernens

 

Bildungsforscher haben kein einheitliches Verständnis, was genau unter „informellem Lernen“ zu verstehen ist. Es gibt unzählige Definitionen und Erörterungen dazu (vgl. Garrick 1998 und Käpplinger 2007). In der Praxis sind jedoch die teils feinsinnigen Unterscheidungen und schwierigen Abgrenzungen zwischen „einem mehr oder weniger geplanten, mehr oder weniger beabsichtigten oder bewussten nicht institutionalisierten Lernen“ zu vernachlässigen. Dohmen 2001)

 

Dohmen (2001) plädiert daher für die Verwendung der von Small (1999) vorgeschlagenen Definition: Der „Begriff des informellen Lernens wird auf alles Selbstlernen bezogen, das sich in unmittelbaren Lebens- und Erfahrungszusammenhängen außerhalb des formalen Bildungswesens entwickelt“. Gleichwohl besteht aber die Gefahr, dass informelles Lernen bei nur allgemein gefasster Definition zu einer „Restkategorie“ wird, in die relativ beliebig hinein interpretiert werden kann. Insofern lohnt auch der nähere Blick auf Prozesse informellen Lernens (Overwien 2004).

 

Obwohl die Definitionsfrage noch weitgehenderer Klärungen bedarf, erhält das informelle Lernen zunehmende Aufmerksamkeit in erziehungswissenschaftlichen Diskussionen. So widmet sich ein Schwerpunktheft der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (3/2005) verschiedenen Aspekten informellen Lernens, wie dem Thema der Familie als informellem Bildungsort, der Rolle informellen Lernens bei der Reproduktion von Ungleichheit, dem informellen Lernen im Ehrenamt oder dem informellen Lernen mit verschiedenen Medien. Als Grundlage liefert ein „Stichwortaufsatz“ einen Überblick über die Breite der Diskussion zum informellen Lernen (Overwien 2005). In diesem Aufsatz werden verschiedene Sichtweisen diskutiert, auch die der Europäischen Kommission. Diese hat inzwischen festgelegt, welche Definition für informelles Lernen in der Bildungsdiskussion der EU gilt:

 

Formales Lernen Lernen, das üblicherweise in einer Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung stattfindet, (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung) strukturiert ist und zur Zertifizierung führt. Formales Lernen ist aus der Sicht des Lernenden zielgerichtet.

 

Nicht formales Lernen Lernen, das nicht in Bildungs- oder Berufsbildungseinrichtung stattfindet und üblicherweise nicht zur Zertifizierung führt. Gleichwohl ist es systematisch (in Bezug auf Lernziele, Lerndauer und Lernmittel). Aus Sicht der Lernenden ist es zielgerichtet.

 

Informelles Lernen Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung) nicht strukturiert und führt üblicherweise nicht zur Zertifizierung. Informelles Lernen kann zielgerichtet sein, ist jedoch in den meisten Fällen nichtintentional (oder inzidentell/beiläufig). (Europäische Kommission 2001, S. 9, 32f).

 

Quellenauszug :http://de.wikipedia.org/wiki/Informelles_Lernen

 

Damit kann ich nun also zumindest belegen das es meine Art von Selbststudium in der einen oder anderen Form gibt, auch wenn sie nicht durch Zertifizierung anerkannt wird. Wie weitreichend dieses Studium ist kann ich also somit auch nicht belegen.

Das wiederum hat zur Folge das man in unserem Lande mit den eigenen Forschungen nicht soweit kommt, denn entweder scheitert man an den Formalien, den Regeln und Gesetzen oder einfach an der Borniertheit einiger Studierter ( Was ich mangelnden wissen´s allerdings nicht verallgemeinern möchte. ) Aber sehen wir weiter.

 

 

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